Herzlich Willkommen

Wir begrüßen sie ganz herzlich auf unserer neuen Website „Flucht, Behinderung und Krankheit“! Wir möchten mit dieser Website den Aufbau des neuen Bonner Netzwerks in der Bonner Region „Flucht, Behinderung und Krankheit“[1] unterstützen und thematisch begleiten. Dieses Netzwerk setzt sich zum Ziel, die Versorgung, Unterstützung und Beratung von geflüchteten Menschen mit Behinderung(en) und ihrer Angehörigen zu verbessern, uns als Beratungsstellen und Anbieter von Unterstützungsangeboten untereinander besser abzustimmen und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen. Die EMFA/ Integrationsagentur [2] übernimmt die Koordinierung des Netzwerkes. Näheres zu diesem Netzwerk unter „Aufruf zur Teilnahme und zum Mitmachen

Was kann und was soll diese Website?

Sie soll die Koordination und gemeinsame Aktivitäten der Flüchtlings- und Migrationsarbeit und der Behindertenhilfe unterstützen. Sie werden auf dieser Website Hinweise und Berichte zu Veranstaltungen, Artikel und Konzepte zum Thema, Buchbesprechungen und interessante Verlinkungen finden. Eine „Landkarte der Aktivitäten“ wird Akteure, Partner und „Mitmacher“ des Netzwerkes vorstellen. „Über den Tellerrand“ wird den Blick auf andere Kommunen, Projekte und (Bundes-) Länder richten. Diese Seite bietet interaktive Möglichkeiten für Kontakte und Nachfragen, sowie für den Dialog und Austausch von Meinungen.

Nicht alles ist schon fertig, vieles ist noch im Aufbau. Diese Seite ist, genau wie das Netzwerk, ein wachsendes Projekt. Wir sind angewiesen auf Sie, auf Ihr Interesse und ihre Ideen, damit unsere Neuschöpfung wächst und gedeiht! Nur gemeinsam können wir Menschen erreichen, die unsere Hilfe brauchen.

Helfen Sie mit!

Dr. Hidir Celik
Verantwortlicher Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur

Projektkoordination:
J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.)
E-Mail: fischell@fbk-bonn.de
Tel.: 0228 / 338 339 41


[1] Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

[2] Die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Aktuelle Nachrichten

Selbsthilfegruppe älterer Migranten mit Gesundheitseinschränkungen

Einladung
 
Jeder von uns hat sich bestimmt schon einmal gefragt:
 
An wen wende ich mich, wenn ich oder mein Angehöriger Hilfe bei einer Behinderung oder Krankheit benötigt? Vieleicht ist auch die Seele erkrankt. Wer kann mir oder meiner Familie helfen? Wer kann mich unterstützen, wenn ich älter werde? Welche Angebote und Hilfen kann man in Anspruch nehmen?
 
Oft ist es gut, wenn man Fragen und Probleme hat, wenn man sich in einer Gruppe zusammenfindet. Gemeinsam ist es oft leichter, Probleme zu lösen,  zusammen etwas gegen das Problem machen. Miteinander sprechen macht Mut, und man ist mit seinen Sorgen nicht alleine. Man kann sich gegenseitig helfen.
 
Auch in Bonn haben wir eine Gruppe mit älteren Zuwander*innen gegründet. Gemeinsam möchten wir uns austauschen sowie Hilfen bei Behinderung und Krankheit anbieten. Wir möchten heute darüber sprechen, was wir alles zusammen in einer Gruppe unternehmen  können.
 
Die Gruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, in Bonn, Brüdergasse 16-18
 
Haben Sie Fragen oder möchten Sie mitmachen? 
Dann wenden Sie sich bitte an Michael Fischell (Dipl.Soz.Wiss.)  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder    Tel.: 0176 34683410
 
Eine Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur (EMFA) und des NETZWERK FLUCHT | BEHINDERUNG | KRANKHEIT
 

Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung

  • von / für Geflüchtete(n) / Zugewanderte(n) mit Behinderung(en) / Erkrankungen

Vorankündigung!

Der informative und fachliche Austausch professioneller und ehrenamtlicher Akteure aus den Arbeitsbereichen Migration, Flüchtlings- und Behindertenhilfe steht im Mittelpunkt der Tagung „Neue Wege der Selbsthilfe und Beratung von/für Geflüchtete(n)/ Zugewanderte(n) mit Behinderung(en)/Erkrankungen“.

Die Teilnehmenden werden im inklusiven und interkulturellen Kontext Handlungsfelder und Konzepte aus dem Themenspektrum der kommunalen Gesundheits-, Alten- und Behindertenhilfe kennenlernen und diskutieren. Ein Schwerpunktthema der Tagung ist die Selbsthilfe und Selbstorganisation von Geflüchteten/Zugewanderten:
Neue Wege und Notwendigkeit, Möglichkeiten und Hemmnisse, Umsetzung in der Praxis.

Weitere Themen sind die (Peer-) Beratung von / für Geflüchtete(n) /Zugewanderte(n) und die Kooperation und gegenseitige Unterstützung der (o.g.) Akteure in der Bonner Region (Netzwerk).

Ansprechpartner*innen und Referent*innen der Tagung sind professionelle und ehrenamtliche Akteure der Flüchtling-und Behindertenhilfe, Fachkräfte und Multiplikatoren im Gesundheits- und Pflegesektor, der Migrations- und Sozialarbeit, der Selbsthilfe, Verwaltung, aus Wissenschaft und Praxis und natürlich die Akteure des Netzwerkes „Flucht, Behinderung und Krankheit“  

Termin: Freitag, 9. November 2018, 10.30 - 17.00 Uhr
Ort: MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18
Veranstalter: Ev. Migrations- und Flüchtlingsarbeit (EMFA) / Integrationsagentur

Eine Dokumentation wird die Inhalte der Tagung der interessierten (Fach-) Öffentlichkeit zugänglich machen.

Voraussichtlicher Ablauf:  

  • Come together  
  • Vortrag: “Der Gedanke der Selbsthilfe und seine Umsetzung in der Praxis“  
  • Vortrag: „Selbsthilfe und Beratung (auch peer) von Geflüchteten/Zugewanderten“- Thesen und Notwendigkeit  
  • „Wie unterstützen wir die Selbsthilfe und Beratung?“ Roundtabel Bonner Akteure  
  • Medienbeitrag: Selbsthilfe im MIGRApolis-Haus der Vielfalt  
  • Arbeit in Gruppen (Selbsthilfe - Beratung - Kooperation / Netzwerk: Wie unterstützen wir die Unterstützer?)  
  • Kurzberichte aus den Gruppen: „Was tun?“  
  • Wie geht es weiter? - Verabschiedung

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Haben Sie Fragen oder möchten Sie mitwirken?
Dann wenden Sie sich bitte an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: 0176 34683410

J. Michael Fischell (Dipl. Soz. Wiss.) (Projektkoordinator)     


„Radio Inklusiv“ mit der Sendung „Flucht, und Behinderung und Krankheit“

Jetzt zum Download!

In dieser Sendung wurde die Situation Geflüchteter mit Behinderung(en) behandelt, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

Fakten und Daten zu Ghana, seines Gesundheitswesens, zu Krankheit und Behinderung in der ghanaischen Gesellschaft und zur Altersversorgung ist ein weiteres Thema.

Was hat die Behindertengemeinschaft Bonn mit diesem Thema zu tun, lautete eine weitere Fragestellung.

Und schließlich wird das Netzwerk Flucht, Krankheit und Behinderung vorgestellt. Lassen Sie sich überraschen, wer alles als Interviewpartnerin an dieser Sendung mitwirkte!

 

Hier der Download:

//c.gmx.net/@334331637204523827/FRiFIMKMQ8KSARzFlTrBMA" target="_blank">https://c.gmx.net/@334331637204523827/FRiFIMKMQ8KSARzFlTrBMA> liebe Grüße und einen guten Informationsgewinn wünscht

J Michael Fischell

Kinder mit Fluchterfahrung und Behinderung

Die Lebenshilfe iKita gGmbH Berlin hat gemeinsam mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe eine Praxishilfe für Kindertageseinrichtungen zum Thema „Kinder mit Fluchterfahrung und Behinderung“ erstellt. Näheres und Download zu finden unter „Materialien“

 

Bundesweite Netzwerkkonferenz „Migration und Behinderung“

Artikel: J. Michael Fischell

Am 21. Februar 2017 fand in Berlin im Kleisthaus, dem Sitz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, die Netzwerkkonferenz „Migration und Behinderung“ statt. Eingeladen hatten gemeinsam die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Verena Bentele, und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özuguz.

In der Begrüßung und Einführung mahnten sie mehr Aufmerksamkeit für Bedürfnisse Geflüchteter mit Behinderung(en) an, verwiesen auf strukturelle Lücken in der Versorgung. Sie schlugen vor, dass Geflüchtete von den Migrant*innen, die schon lange im Land sind, von deren Erfahrungen profitieren könnten, einen entsprechenden Austausch zu organisieren. Manfred Lucha, der Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, hob v.a. die Bedeutung von individuellen Beratungsangeboten für Eltern mit Migrationshintergrund und die Weiterentwicklung von kommunalen Schutzkonzepten und Informationsplattformen für (beeinträchtigte) Geflüchtete hervor. Ralph Tiesler, seines Zeichens Vizepräsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, erläuterte in seinem Beitrag die Integrationsmaßnamen des Bundes für zugewanderte Menschen mit Behinderungen. So zum Beispiele die speziellen  Kursangebote für Geflüchtete in Integrationskursen, die bereits ab einer Teilnehmerzahl von fünf finanziert werden.

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Behinderung und Migration: Kassel, die Vierte…..

Artikel: J. Michael Fischell

Bereits zum vierten Mal fanden sich am Freitag, dem 10.2.2017 Interessierte und Aktive zum Thema „Behinderung und Migration - Diversität in Forschung und Praxis“ in der Universität Kassel ein. In der Begrüßung und Einführung stellten Prof. Dr. Wansing und Prof. Dr. Westphal (Universität Kassel) als „Arbeitsprogramm“ die Fragen: „Wie erreichen wir Migrant*innen mit Behinderung(en), wie gelingt die interkulturelle Öffnung der Hilfesysteme und wie ein gute Vernetzung?“ Sie verwiesen auf den 2. Teilhabebericht der Bundesregierung, der zum ersten Mal ein besonderes Kapitel zum Themenkreis „Migration und Behinderung“ beinhaltet. Beklagt wurde von ihnen die noch immer unzureichende Datenlage und sie verwiesen auf einen enormen Forschungsbedarf.

Das Migration nicht zwangsläufig eine Doppelbelastung, eine zusätzliche Belastung zur vorhandenen Behinderung darstellt, verdeutlichte Dr. Dinah Kohan von der Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland. Dies habe seine Ursache in der verbesserten Lebenslage im Vergleich zum Leben in der Sowjetunion im Allgemeinen und in der Versorgung im Besonderen, so ihre These. Sie schilderte den Aufbau von Selbsthilfe in der russischen Community über den Weg von Informationsveranstaltungen und Beratung.

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Behinderte Geflüchtete in Deutschland

von Dr. Kenan Engin

Datenlage

Die steigende Anzahl der Menschen auf der Flucht nach Deutschland hat einen deutlichen Anstieg von Geflüchteten mit körperlicher bzw. seelischer Behinderung, chronischer Krankheit, sowie
Traumata zur Folge.

Trotz dieser Zunahme von behinderten Geflüchteten liegen keine konkreten Zahlen und Fakten vor, da sowohl das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) als auch Länder und Kommunen bei der Registrierung von Flüchtlingen keine systematische Erhebung von Behinderungen oder Menschen mit Beeinträchtigung vornehmen. Auf eine Kleinanfrage am 10.03.2016, ob die Bundesregierung plant, den Status von geflüchteten Menschen mit Behinderung gesondert zu erheben, antwortete die Bundesregierung, dass eine solche Erhebung durch die Bundesregierung nicht geplant sei (Deutscher Bundestag 2016, S.5f.). Demzufolge gibt es lediglich Schätzungen, wonach die Zahl der Geflüchteten mit Behinderung zwischen 10 und 40 Prozent vermutet wird (Aktion Mensch 2016; Chladek 2014; Szardning 2014). Laut einer Studie vom Bayerischen Staatsministerium und der LMU München, liegt die Traumatisierungsrate unter den erwachsenen Flüchtlingen bei über 30 Prozent (Butollo, Maragkos 2012). Welche Schwere der Traumatisierung als Behinderung einzustufen ist, bleibt hier jedoch zunächst unbeantwortet.

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Flucht und Behinderung: Situation und Handlungsmöglichkeiten

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Dokumentation der Fachtagung im Free Pen Verlag erschienen

Am 17. Juni 2016 fand im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in Bonn eine Fachtagung zum Thema „Flucht und Behinderung: Situation und Handlungsmöglichkeiten“ statt.  In einem voll besetzten Auditorium konnten wir zahlreiche Fachkräfte und Engagierte aus der Flüchtlings- und Migrationsarbeit sowie aus dem Gesundheits- und Sozialsektor begrüßen.

Veranstalter der Fachtagung war das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. in Kooperation mit der Behindertengemeinschaft (BG-Bonn e.V.), YASA zur Förderung der Integration, Bildung und Kultur e.V. sowie der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur. Geleitet wurde die Tagung von dem Sozialwissenschaftler J. Michael Fischell und dem Politologen Dr. Kenan Engin.

Die Beiträge der Fachtagung mit einem Vorwort von Hıdır Çelik sind nun in einem Band im Free Pen Verlag Bonn erschienen:

Flucht und Behinderung: Situation und Handlungsmöglichkeiten; Dokumentation und Fachbeiträge der Fachtagung, BIM Schriftenreihe Migration und Gesundheit II/2016, Free Pen Verlag, Bonn 2017, ISBN: 978-3-945177-41-9; Schutzgebühr: 5 Euro.

Der Band kann unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

Neue Materialien und Quellen!

Zum Beispiel eine aktuelle juristische Fachexpertise zu Sozialleistungen für Menschen mit Behinderung im Kontext von Migration und Flucht von Dr. Barbara Weiser November 2016 zum Download, zum Thema Elternschaft Migration und Behinderung von Dr. Susanne Schwalgin, zwei Beiträge von Dr. Kenan Engin ergänzend zu der neuen Dokumentation „Flucht und Behinderung- Situation und Handlungsmöglichkeiten“ und mehr unter Materialien

 

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** Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

Kontakt


Die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn
J. Michael Fischell

Brüdergasse 16-18
53111 Bonn
Tel.: 0228 338 339 41
Fax 0228 96 91 376